Kürzlich habe ich ein Video gesehen, in dem Pierre Vogel den Islam in 30 Sekunden erklärt. Hier ist es:

[youtube www.youtube.com/watch?v=Q63onZVgpds%5D

Ich kann ja mit einfachen Dingen immer viel anfangen. Ich verstehe die Sache mit dem Paradies und der Hölle, Allah und dem Propheten Mohammed, dem Koran, den 72 Jungfrauen, und so weiter. Es ist nur so, ein paar Kleinigkeiten gehen mir nicht aus dem Kopf, und ich bitte, dies als direkte Fragen an alle zu verstehen, die sich dem Islam sehr zugewandt fühlen:

  1. Was wartet im Paradies auf Muslima? Lesbisch dürfen die ja nicht sein, also, was wollen die mit 72 Jungfrauen? Und selbst wenn sie es dürften: was hätten die von Jungfrauen?
  2. Wie ist das Paradies eigentlich — abgesehen von den genannten Jungfrauen — eigentlich sonst so? Und wie die Hölle?
  3. Ich denke mir, Allah entscheidet, wer in die Hölle und wer ins Paradies kommt. Ab wieviel Prozent Abweichung von Mohammeds Ansagen komme ich in die Hölle? Oder brauche ich mir darüber sowieso gar keine Gedanken machen, weil ich ja ohnehin dort bereits einen reservierten Platz habe, weil ich — sozusagen — ungläubig bin? Meine Güte, ich kenne so viele Moslems, die sich nicht an alles halten… muss ich fürchten, das die in die Hölle kommen? Ein paar davon mag ich echt ganz gerne.

Ich bitte (ernsthaft) um Aufklärung. Bitte nicht als Provokation umdeuten, ich habe wirkliches Interesse an fundierten Antworten.

4 Comments

  1. Ich habe leider keine Antworten, aber eine oder zwei Zusatzfragen:

    – Wo steht geschrieben, wie viel Zeit und Energie man darauf verwenden kann / darf / sollte, Ungläubige davon zu überzeugen, dass sie auf dem falschen Weg sind?

    – Kann es einem gläubigen Muslime nicht einfach egal sein, ob andere in die Hölle kommen oder nicht?

    – Sind Anwendung von Gewalt und Gehirnwäsche probate Mittel zur Bewerkstelligung dieses Tasks?

  2. Zu drittens: Nach allem, was ich über all die Himmel-Hölle-Religionen weiß, ist das wirklich ein Selbstläufer. Wer nicht glaubt, der ist geliefert.

    @Die drei ???: Erstens, ist die Missionsarbeit eine stetige, nicht endende Aufgabe des Muslims. Liberale Strömungen überlassen es einem jeden selbst oder raten dazu, es den Spezialisten bzw. denen, die Zeit und Gelegenheit haben, zu überlassen. Stichworte: Arbeitsteilung, Differenzierung.
    Zweitens, einem Muslim kann es eben nicht egal sein, ob andere in die Hölle kommen. a) Gott hat den Menschen geschaffen. b) Der Mensch soll nach Gottes Gesetz leben. c) Mohammed hat Gottes Gesetz verkündet. d) Da jeder Mensch von Gott geschaffen ist, wäre es ein Verstoß gegen das Gesetz Gottes, wenn Mohammedaner nicht darauf achteten, dass alle nach diesem Gesetz leben. Das ist der Absolutheitsanspruch der monotheistischen Religionen. Wer nicht an den einen Gott glaubt, ist verworfen und das soll nicht sein.
    Das kann man jetzt gut finden oder auch nicht; es ist jedoch der casus cnaxus einer jeden absolutistischen Religion.

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