Auf meiner Reise durch’s Leben treffe ich immer wieder auf lustige Menschen. Nicht.

Der ÖPNV-Busfahrer, um den es hier geht, sagte mir auf meine Bitte, vielleicht nicht 100 km/h in der geschlossenen Ortschaft zu fahren, scharf abzubremsen und Kurven viel zu schnell zu nehmen (wohlgemerkt, mit einem BUS):

Das ist nicht ihr Problem. Und falls doch, dann können sie ja mit dem Auto fahren!

Nun, da habe ich mir doch lieber die 10 Minuten im Hause der Rheinbahn genommen, um zu petzen, als seine Weiterfahrt zu verhindern und den Krankenschein zu ermöglichen. Ich bin ja auch aus dem Alter raus. Antwort hier:

Sehr geehrter Herr Vogelmann,

für Ihre Mitteilung über einen Vorfall vom 13.11.2010 möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken. Nur durch solche Hinweise ist es uns möglich, Kenntnis von dem geschilderten Fehlverhalten zu erhalten und der Sache nachzugehen.

Die Fahrweise in der uns geschilderten Form kann nicht unseren Vorstellungen der ordnungsgemäßen Dienstausübung entsprechen. Wir können uns so für den bei Ihnen entstandenen Schrecken nur vielmals entschuldigen. Überall dort wo Dienstleistungen von Menschen erbracht werden, sind auch Fehler nicht auszuschließen, wobei unsere Fahrer natürlich hinlänglich für ihren Dienst am Fahrzeug geschult sind.

Aufgrund Ihrer Angaben haben wir die Möglichkeit mit unserem Fahrer ein Gespräch zu führen. Wir sind vollkommen Ihrer Meinung, dass gerade unsere Mitarbeiter sich vorbildlich im Straßenverkehr und Kundenumgang zu verhalten haben und würden uns freuen, wenn Sie auch trotz des Vorfalles, weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen.

Mit freundlichen Grüßen

Rheinbahn AG

Sehr gute Antwort, liebe Rheinbahn AG.

Say something, preferably nice...