So. <— (Einleitung)

Nach (sehr) langer Zeit mal wieder ein richtiger Blog-Post. Und zwar inspiriert von Sven (eigentlich Jens, aber egal, einigen wir uns auf “Scholz”).

Ich ziehe sozusagen mal ein bisschen blank, und beantworte mehr oder weniger spannende Fragen zum Jahreswechsel. Die Antworten mögen dann auch mehr oder weniger aufregend sein, aber sicher nicht so umfangreich wie Svens. 😛

Let’s go…

Zugenommen oder abgenommen?

Etwas ab-. Was gut ist. Ich kratzte in Deutschland immer bedrohlich an der 90-Kilo-Marke. Hier auf den Philippinen ist es generell sehr (heiss) warm, und dann esse ich 1. weniger und 2. andere Sachen, was natürlich nicht nur an der Hitze sondern auch an den Dingen liegt, die man hier so isst. Ich wiege mich nicht regelmässig, aber aus Erfahrung mit meinem Körper müsste ich gerade so bei ca. 84 kg liegen. Komfortzone, ist okay. Alles zwischen 80 und 85 geht in Ordnung.

Haare länger oder kürzer?

“Haare” ist bei mir ja leicht übertrieben. “Restbehaarung” trifft es etwas genauer. Sind in etwa gleich, mit längerem Haupthaar kann ich nicht mehr viel anfangen, weil es mengenmässig für sowas nicht mehr reicht. Bekümmert mich aber so gut wie gar nicht. Ich habe andere Qualitäten, die das ausgleichen. 😀

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Keine Veränderung. Zumindest keine spürbare. Ich bin leicht kurzsichtig und trage Kontaktlinsen.

Mehr bewegt oder weniger?

Mehr. Ich habe in diesem Jahr einige sehr anspruchsvolle Wanderungen gemacht und bin auf Berge geklettert. Und habe dabei gemerkt, das ich keine 12 mehr bin. 😛 Andererseits: wenn ich mir andere mit 40 ankucke … ich konnte mir schon ein bisschen auf die Schulter klopfen.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Och. Keine Veränderungen, was aber für 2014 nicht mehr zutreffen wird. Einerseits ist das Leben hier billiger, andererseits werde ich was investieren müssen, um meine Pläne zu realisieren.

Der hirnrissigste Plan?

Gibt keinen. Ich war schlau dieses Jahr. Wurde ja auch mal Zeit. 😀

Die gefährlichste Unternehmung?

Gibt es bei mir (grundsätzlich) nicht. Ich habe weder Angst vor Risiken noch unternehme ich irgendwas, was ich nicht einschätzen oder kalkulieren kann. In der Vergangenheit habe ich sicher einiges Gefährliches gemacht, was ich aber immer erst hinterher wusste. Gut, dann war es eh egal, ich hab’s ja überlebt.

Die teuerste Anschaffung?

Nichts Wildes. Ehrlich.

Das leckerste Essen?

Dinuguan (philippinisch, traditionell). Aber schon seit 26 Jahren. Mein Lieblingsessen. Die Zutaten sind nichts für schwache Gemüter. 😀

Das beeindruckenste Buch?

Well … hab nur eins gelesen, insofern: “Der Schwarm” von Frank Schätzing. Hat der liebe Jakob mir zum Geburtstag geschenkt. Allerdings ein Volltreffer, grandioses Buch.

Der ergreifendste Film?

Vor ein paar Tagen im IMAX 3D: The Hobbit: The Desolation of Smaug. Da geht einfach nix drüber.

Die beste CD?

AU4 – … And Down Goes The Sky. Übrigens ein freier Download, den ich mit Worten nicht warm genug empfehlen kann.

Das schönste Konzert?

Ich war auf keinem. Schade, eigentlich.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Ihr. Und der anderen: Arbeit. Beides total richtig so.

Die schönste Zeit verbracht damit…?

Siehe Antwort davor.

Vorherrschendes Gefühl 2013?

“Endlich!”

2013 zum ersten Mal getan?

Meinen Wohnsitz auf die andere Seite der Erde verlegt.

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Richtige Entscheidungen getroffen. Durch und durch.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Keine. Gehört alles zum Masterplan des Lernens. Gab zwar ein paar unangenehme Dinge, aber die müssen halt sein. Vieles erledigt sich auch von alleine, dass Meiste eigentlich. Gummibandprinzip. 🙂 Ich bin jemand mit einem sehr langem Atem, manchmal auch zu lang. Gut, abgerechnet wird immer zum Schluss, und dann zahlt Geduld sich meistens aus.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Keine. Ich will niemanden von etwas überzeugen, was er/sie nicht von selbst sieht.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Sein Herz in meine Hände gelegt.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Kein Satz, nur ein Wort: “Yes.”

2013 war mit 1 Wort…?

Gewinn.

Say something, preferably nice...