Sven, Drummer der Singvøgel, hat gerade in einer Band-internen Email beschrieben, was bei ihm im Kopf abgeht, wenn er den Pre-Mix von “Dea Dia” hört:

Ich versuch das mal als meinen inneren Film zu beschreiben:

Das Intro baut mir ein Bild einer anonymem Stadtansicht auf, grau, mit Gewusel von Autos und anonymen Menschen die aneinander vorbei laufen als Rädchen am Getriebe (so ein bisschen wie Koyanisquatsi-Stadtbilder, mal SlowMo, mal Timewarp) […] Wenn dann die Göttin “losbricht” wird diese Szenerie lichtdurchstrahlt, so stark, dass selbst Betonwände gläsern erscheinen, die Stadt hält inne, die Menschen schauen auf, sie verlieren ihre Anonymität, sie werden sich bewusst, sie werden bewusst, dass andere um sie herum sind, die Welt wird in einer gewaltigen Licht- und Farbexplosion farbig, organisch, lebendig, die Luft wird “sichtbar” frisch und regt zum Atmen an, das Staunen wird greifbar in einem emotional kaum packbaren Maß, man spürt plötzlich die eigene Existenz und empfindet sie als etwas wunderbares, nie gefühltes…

Uiuiui… das ist doch mal ‘ne Ansage. 😀

Zur Erklärung: Ich habe, bevor das eigentliche Stück loslegt, (halbwegs unbeabsichtigt) ein 2:45 Intro gebastelt, was weder der Band noch mir selbst bekannt war, als wir die Aufnahmen machten.

6 Comments

  1. Ich hätt’ das ja dann auch gern als Video zum Song – nur: wer von Industrial Light & Magic baut uns das ohne Millionenbudget… 😀

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