Gordon Ramsay ist ein Tier, oder wie es in der Einleitung zu dem Interview steht: eine Naturgewalt. Er schreit in der Küche nur jeden zusammen und ist beleidigend, in einer Tour. Das muss man nicht schön finden, und ich würde es so auch nicht machen. Aber seine Motivation dahinter kann ich sehr gut nachvollziehen. Er hat in dem Interview speziell eine Sache gesagt, die mich auch an die Musikbranche erinnert, besonders an Parties bzw. Clubs und ihre Gäste, das für mich Wichtige habe ich fett hervorgehoben …

Würden Sie sagen, dass Sie in den letzten Jahren neue Trends gesetzt haben?

Oh, bei Trends bin ich immer ein wenig vorsichtig. Vielleicht neue Ideen in Bezug auf eine gewisse kreative Leichtigkeit. Trendy zu sein ist immer ein wenig gefährlich. Denn wenn man ein trendiges Restaurant ist, hat man trendige Gäste. 18 Monate später gehen sie alle wieder woanders hin, wenn das nächste Restaurant irgendwo aufmacht. Mir geht es um Beständigkeit und Kontinuität, ohne dabei muffig zu sein. Das „Gordon Ramsay“, mein Drei-Sterne-Restaurant in Chelsea, ist so ein entspannter Ort. Krawatten sind dort verbannt. Ich möchte kein Dinner mit einer Krawatte haben. Das ist überholt. Es geht darum, die Dinge weiter zu entwickeln.

via designlines.de.

Dasselbe lässt sich auf fast alle Branchen übertragen, möchte ich behaupten. “Kult” werden ist ein guter Gedanke, trendig nicht. Für mich. Gordon Ramsay ist eine Bulldogge, ja. Aber er hat Grundprinzipien verstanden und macht sehr viel richtig.

Respekt.

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