… weshalb ich mir die Dreistigkeit erlaube, seinen (fast) kompletten Blogeintrag hier zu copypasten:

Manchmal denke ich daran, alles hinzuschmeißen und zu gehen. Niemandem erzählen, dass man geht. Einfach weg sein. Neu anfangen. Vielleicht auch immer wieder zu gehen und neu anzufangen. Durch lange Aufenthalte an einem Ort verstrickt man sich in Beziehungen und soziale Zwänge, die natürlich einerseits sicherheitsfördernd sind, aber eben auch einengen können. Einige Menschen haben es professionalisiert, auf der Flucht zu sein. Ihnen wird immer vorgeworfen, auf der Flucht vor Verantwortung zu sein. Doch vielleicht wird Verantwortung häufig auch durch unberechtigte Erwartungen generiert. Dann wäre es nur konsequent und den Menschen vor Augen zu führen, dass sie mit Erwartungen eher sparsam sein sollten. Erst wenn man Erwartungen hat, kann man enttäuscht werden. Dann freut man sich lieber, dass jemand die Nähe wirklich von sich aus sucht, statt Nähe zu erwarten und Druck auszuüben, und sei er nur implizit. Druck ist eine Sache, mit der man häufig das Gegenteil von dem erreicht, was intendiert ist.

via Addliss.

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